Versuchen wir das Glück

Erscheinungstermin: 3. Oktober 2017

Verlag: Amazon Publishing/Tinte & Feder

Seiten: 265

ISBN:

 

Roman

 

 

Verfasst: Ende 2016/ Anfang 2017

 

Inhalt

Als Helene und Ludwig sich zufällig am Münchner Hauptbahnhof in die Arme laufen, sind die letzten fünfundzwanzig Jahre wie ausgelöscht. Spontan gehen sie in ein Restaurant, und mit jedem Blick, mit jedem Wort, mit jeder Berührung werden die alten Gefühle gegenwärtiger. Unzertrennliche Verbündete gegen die Konventionen waren sie damals, verrückt nacheinander, voller Träume für die Zukunft – bis zum bitteren Ende ihrer großen Liebe. Denn vor dem letzten Schritt in ein gemeinsames Leben lag ein unüberbrückbarer Abgrund, tief in ihren Seelen verankert.

Aber manchmal reicht ein Nachmittag, um sich erneut die Frage zu stellen: Versuchen wir das Glück? 

Was ich noch dazu sagen möchte

Der Titel ist doppeldeutig zu verstehen. Doppelt doppeldeutig eigentlich.

Zum einen enthält er kein Satzzeichen am Ende, kann also als Frage oder als Aufforderung gelesen werden. Zum anderen wäre da die doppelte Bedeutung von „versuchen“: ausprobieren oder herausfordern/in Versuchung führen.

Helene, die Protagonistin hat genau davor Angst: das Glück herauszufordern. Mehr noch: Sie misstraut dem Glück, und dazu hat sie allen Grund, wurde ihr doch im Kindesalter vor Augen geführt, dass mitten im größten Glück die schlimmsten Dinge geschehen können.

Auch Ludwig ist vom Schicksal gezeichnet, aber er ist jederzeit bereit, sein Glück zu versuchen. Die beiden ähneln sich wie ein Ei dem anderen und sind doch grundverschieden.

Wir lernen diese beiden Menschen gleich zweimal kennen. Einmal auf dem Münchner Hauptbahnhof im Spätsommer 2015 und einmal dreißig Jahre vorher, als sie sich zum ersten Mal begegnen. In der Gegenwart vergehen fünf Stunden, in der Vergangenheit fünf Jahre. Am Schluss beider Erzählstränge steht die Trennung. Und es ist beide Male herzzerreißend. Und nein, damit verrate ich gar nichts, denn das Wesentliche ist das, was dazwischen liegt.

Helene und Ludwig begegnen sich „Zwischen Damals und Kolumbien“. So sollte der Roman ursprünglich heißen, bis ich dann fand, dass das als Titel zu schräg klingen würde und mir mit „Versuchen wir das Glück“ etwas eingefallen ist, das den Inhalt genauso auf den Punkt bringt.

Ludwig befindet sich auf dem Weg nach Kolumbien und begegnet seiner großen Liebe Helene fünfundzwanzig Jahre nach ihrer Trennung. Einen Nachmittag lang haben sie Zeit, sich neu kennenzulernen, das, was war, aufzuarbeiten, sich zu erinnern, Bilanz zu ziehen und sich über sich selbst und ihr Leben klar zu werden. Am Ende wird Ludwig abreisen, so viel steht fest. Und fest steht auch: Um das Glück zu versuchen, braucht man Mut.

 

 

Leseprobe

Coming soon! ;)